Schulprojekt Tampina Ècole pour Tous Madagaskar e.V.

2009 von  Hélène Razakarimanana     

 

 

Hallo Nick,

vor paar Jahren habe ich Dich in Madagaskar kennengelernt . Du hast mir schon einiges über Dein Projektsvorhaben verraten. Das fand ich einfach zu gut ... um wahr zu sein.

Heute schaue ich mir es an ! Ich schäme mich, gebe ich zu. Nick, Du hast getan und geschafft.

Wenn man die dortigen schwierigen Verhältnisse sieht, gibt man schnell auf und sagt, es ist hoffnungslos ! Du hast dran geglaubt und nun ist es erfüllt.

Ja, Nick, man sieht mit den Augen und verliert dabei den Mut. Du hast mit Deinem hellen Herzen alles in Tampina wahrgenommen und das Wesentliche aufgefangen.

Als Bürgerin dieser Insel bedanke ich mich herzlichst bei Dir für dieses selbstloses Engagement für "unsere Kinder".


Homba anao anie Andriamanitra.

In tiefster Dankbarkeit.

Hélène

 

 September 2003

 Schulprojekt in Tampina

 

 Schulprojekt in Tampina am Canal des Pangalanes. Erst wollte ich Nick Blume nur bei den Vorbereitungen unterstützen, dann bekam ich die Möglichkeit selbst nach Madagaskar zu fliegen. Und schließlich begleitete ich Nick nach Tampina. Ein Erlebnis, das ich sicher in meinem ganzen Leben nie vergessen werde.
19.8.2003 Da standen wir nun in Manambato am Canal des Pangalanes. Nick erklärte mir, dass es nur noch ca. 45 Minuten mit dem Motorboot zum Buschhaus wären und noch einmal 45 Minuten bis Tampina. So mieteten wir für den nächsten Tag ein Boot, um erst zum Buschhaus und dann nach Tampina zu fahren.
20.8.2003 Heute sollte es los gehen. Um 9.30 Uhr stand unser Skipper bereit und wir auch. Wir hatten ziemlich Herzklopfen, da wir ja keine Ahnung hatten, wie der Empfang in Tampina sein würde. In schwungvollem Tempo ging es über den Lac Rasobe Richtung Ankanin´ny Novy zum Buschhaus. Dort wollten wir einen Freund besuchen. Während der Fahrt versuchte ich unserem Skipper mit meinen wenigen Französischkenntnissen zu erklären, dass für Nick vor zwei Jahren schon einmal hier war. Damals allerdings mit einer Pirogge im Buschhaus ankam und auch nach Tampina weiterfuhr. Diese Erzählung erregte Aufmerksamkeit und Neugierde. Im Buschhaus angekommen erfuhren wir, dass der Freund nicht da sei, sondern mit Touristen unterwegs. So beschlossen wir noch etwas zu trinken, um dann unsere Fahrt fort zu setzten. Einer der Mitarbeiter im Buschhaus sagte uns, dass er von Tampina sei. Wieder erzählten wir von Nicks Aufenthalt vor zwei Jahren. Da wurde Nick erkannt. Der Mann aus Tampina erinnerte sich an den Skulpturen schnitzenden Vazaha. Nun wollte er uns mit nach Tampina begleiten.
Wir brachen auf und machten noch einen kleinen Zwischenstop. Von dort aus musste sich die Nachricht, dass wir kommen würden wie ein Lauffeuer verbreitet haben, denn...die nächste Anlegestelle war kurz vor Tampina. Dort hatte Nick unter den letzten paar Urwaldbäumen seine Hütte gebaut und eine Skulptur aufgestellt. Wir konnten es kaum fassen, die Urwaldbäume, die Skulptur und die Hütte stehen noch immer, als hätte Nick gerade erst diesen Platz verlassen. Und die ersten Dorfbewohner kamen uns auch schon entgegen. Sie begrüßten uns mit großem Erstaunen und freudigem Lachen. Sie hatten sehr gehofft, dass Nick sein Versprechen schon bald wieder zu kommen halten würde, aber keiner hatte so richtig daran geglaubt. Nun war er da. Ein etwa sechsjähriger Junge erinnerte sich an Papa Noel (so nannten ihn die Kinder wegen seines langen Bartes) und ließ ihn nicht mehr von der Hand. Dann sollte es weiter direkt nach Tampina gehen. Nun fuhren noch der kleine Junge und sein Vater mit uns im Boot nach Tampina. Schon wenige Minuten später legten wir wieder an und wurden auch schon gleich herzlich willkommen geheißen. Das Dorf Tampina liegt direkt an den Bahngleisen entlang. Es ist nur vom Wasser oder über die Schienen erreichbar, denn an der einen Seite wird es vom Canal des Pangalanes gesäumt und an der anderen vom Indischen Ozean.
Wir machten uns auf den Weg durch das Dorf zur Schule Das Projekt „école pour tous“ sollte nun auch in dieser so entlegenen Gegend Früchte tragen. Wir freuten uns sehr.
Das Projekt Tampina geht weiter. Nick ist noch bis November am Pangalanes und wird versuchen, dass die Schule noch einen neuen Anstrich bekommt. Außerdem muss sichergestellt werden, dass es einen Lehrer gibt und Unterrichtsmaterial. Leider ist das alles etwas schwierig, denn es gibt praktisch keine Kontaktmöglichkeiten nach Tampina und das macht die Organisation sehr aufwendig und schwierig. Doch mit Geduld und immer wieder hilfsbereiten Menschen ist das zu schaffen.

 

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April 2006 ein Erfahrungsbericht ,

Aufenthalt in Tampina


viele Freunde und Gönner des Hilfsprojektes in Tampina / Madagaskar ,Ecole pour Tous - "Schule für alle" würden gerne einmal
das Dorf Tampina besuchen, um sich selbst ein Bild über die Arbeit
die dort geleistet wird und das Leben in diesem Dorf zu verschaffen. Dieser Wunsch ging für mich in Erfüllung, als ich die Gelegenheit hatte,
während eines Madagaskar-Aufenthalts mit einer dortigen Firma :
Bush Proof aus der Hauptstadt Tana, im Auftrag von Herrn Blume aus Deutschland einen Brunnen bei der Schule von Tampina zu bohren und einzurichten.
Bei dieser Gelegenheit war ich also zwei Tage vor Ort und konnte mich über die Arbeit bei den Empfängern direkt informieren und auch Kontakte zur lokalen Bevölkerung herstellen.
Insgesamt bin ich beeindruckt von der umfassenden Wirkung der Hilfe, die
die Herr Blume und seine kooperations- Partner dort leisten.
Dadurch, dass Klaus Blume normalerweise mehrere Monate pro Jahr persönlich in Tampina anwesend ist, kennt er die
Bedürfnisse der Orts Bevölkerung sehr genau und hat auch engen Kontakt zu
den lokalen Behörden. Bei großen Hilfsorganisationen entsteht oft die
Situation, dass Hilfsprojekte über den Köpfen der Empfänger entworfen und
umgesetzt werden und dadurch deren wirkliche Bedürfnisse nicht erkannt
werden. Solche Hilfsleistungen sind dann meist nur von kurzer Wirkung.
Anders bei dem Hilfsprojekt "Schule für alle": Der überschaubare Rahmen des Dorfes und die gute Integration von Klaus Blume dort gewährleisten, dass die Unterstützung den Charakter einer "Hilfe zur Selbsthilfe" hat.
Hierdurch wird nicht nur eine effiziente Verwendung der eingesetzten
finanziellen Ressourcen sichergestellt, sondern auch eine größere
Zufriedenheit bei der dortigen Bevölkerung erreicht - und das ist
schließlich der Zweck aller Entwicklungshilfe.
In diesem Sinne möchte ich Ihnen, allen, Empfehlen , weiterhin dem Projekt Tampina "Schule für alle" verbunden zu bleiben.


Grüssle

Matthias Klingel

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Kinder,                                                                                                                                     sind die Verlierer der Finanzkrise

 

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