Schulprojekt Tampina Ècole pour Tous Madagaskar e.V.

Die plitische Wende in Madagaskar ?

 

http://www.taz.de  18.03.2009 

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Machthaber Madagaskar`s

 

Stand August 2009

August 2009

Die Unruhen in Madagaskar haben sich gelegt.

Auswärtiges Amt gibt Entwarnung für Madagaskar -

 Das Auswärtige Amt rät nicht mehr von Reisen nach Madagaskar ab, nachdem auf der Insel vor der afrikanischen Küste wieder Ruhe eingekehrt ist.

 Also lasst uns Nägel mit Köpfen machen und die nächste Reise vorbereiten

 

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Frankfurter  Neue Presse:

Madagaskar ist zurück

Insel mit einzigartiger Flora und Fauna

Zu den Reiseländern, die sich nach einer Flaute im Tourismus zurückmelden, gehört Madagaskar. Nach politischen Unruhen 2009 ist die Insel nun wieder bereit für Besucher.

Antananarivo. Madagaskar, die Insel der Lemuren und der Affenbrotbäume, besitzt eines der reichsten Ökosysteme der Welt. Anderthalbmal so groß wie Deutschland, bietet sie enorme touristische Möglichkeiten: vor allem für Naturliebhaber, Abenteurernaturen, aber auch für Ökotouristen, Rundreise-Fans und Badeurlauber. Im ersten Halbjahr 2009 brach der Tourismus als Folge von innenpolitischen Krisen und Weltwirtschaftsproblemen um die Hälfte ein. Doch seit Beginn dieses Jahres steigt die Nachfrage für das landschaftlich so vielseitige Eiland wieder an; das Fremdenverkehrsamt will das Angebot noch erweitern.

Noch ist der Anteil deutscher Gäste auf Madagaskar bescheiden; er beträgt etwa zwei Prozent und belief sich im Jahre 2008 auf circa 800 Personen. Frankreich dominiert mit 60 Prozent der Reisenden,Madagaskar, auch «Land von Vanille und Kaffee» genannt, hat Hochlandsteppen und Bergregionen, Trockensavannen, tropische Regenwälder und 5000 Kilometer Küste mit Sandstränden. Am besten erlebt man die Vielfalt der Insel im Indischen Ozean in den 47 Nationalparks und Schutzgebieten. Zu den bekanntesten gehören Isalo, Andasibe und Ranomafana. Es gibt Tier- und Pflanzenarten, die man an keinem anderen Ort der Welt findet. Hinzu kommt eine reiche Unterwasserwelt mit Korallenriffen. Die Hauptstadt Antananarivo mit zwei Millionen Einwohnern (das Land hat insgesamt 20 Millionen) kann mit guten Hotels und Restaurants aufwarten. In der Umgebung locken der Lemurs Park, die Croc Farm und alte Königssitze. Seit einiger Zeit pflegt man ökologische Nachhaltigkeit auf der Insel. Es gab zwar viele Abholzungen; die verbliebenen Gebiete stehen aber nun unter Schutz.

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        Medikamentenhinweise 

  • Mefloquin (Lariam®) kann für eine langfristige Einnahme empfohlen werden, wenn es gut vertragen wird. Es ist einfach anzuwenden ist (Einnahme 1x wöchentlich) und in Studien ist belegt, dass es nicht zu einer Zunahme oder Neuauftreten von Nebenwirkungen während einer längeren Anwendung kommt. Mefloquin ist gegen Plasmodium falciparum wirksam und kann auch ab dem zweiten Drittel einer Schwangerschaft eingenommen.
  • Chloroquin (verschiedene Präparate) wird oft in Kombination mit Proguanil verabreicht (wobei die Wirkungssteigerung dieser Kombination nicht ausreichend belegt ist). Die Einnahme von Chloroquin ist zeitlich nicht limitiert, allerdings haben sich außer in Mittelamerika weltweit Resistenzen entwickelt. Nach 5-6 Jahren wöchentlicher Dosierung kann es unter Chloroquin zu Augenschäden kommen. Es sollten daher alle sechs bis zwölf Monate augenärztliche Untersuchungen durchgeführt werden.
  • Atovaquon / Proguanil (Malarone®) ist in Deutschland nur für eine Einnahme von 28 Tagen zugelassen, da längere Erfahrungen fehlen. Allerdings besteht in den USA keine zeitliche Beschränkung und eine Studie über 34 Wochen hat eine gute Verträglichkeit gezeigt. Es darf in der Schwangerschaft nicht eingesetzt werden.
  • Doxycyclin (verschiedene Präparate) wird zur Akne-Behandlung zwei Jahre lang ein-genommen und zeigt dabei abgesehen von den auch von Kurzbehandlungen bekannten Nebenwirkungen (Photosensibilität, vaginale Pilzinfektionen, Diarrhöen) eine gute Verträglichkeit. Es darf in der Schwangerschaft und von Kindern nicht eingenommen werden.
  • Artemether / Lumefantrin (Riamet®) ist nur zugelassen zur Behandlung einer akuten, unkomplizierten Malaria-Infektion
  • Weitere Medikamente (Fansidar, Halfan, u.a.) sind in Deutschland nicht zur  Malaria-Prophylaxe zugelassen

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